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    <title>Das Elektrische Cafe</title>
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    <description></description>
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    <title>Das Elektrische Cafe</title>
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  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/baden-ist-eine-wohltat/">
    <title>baden ist eine wohltat ...</title>
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    <description>Eigentlich ist es schon viel zu spät,&lt;br /&gt;
um noch was zu schreiben,&lt;br /&gt;
denke ich während ich meine gute-nacht-zigarette rauche,&lt;br /&gt;
aber ich kann nicht anders,&lt;br /&gt;
schreiben ist die beste form des ausdrucks die ich kenne,&lt;br /&gt;
von bildern mal abgesehen,&lt;br /&gt;
aber das würde nun zulange dauern,&lt;br /&gt;
schreiben ist effektiver  effektiver &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe genug gründe,&lt;br /&gt;
glücklich zu sein,&lt;br /&gt;
hatte ich das vergnügen vor ein paar stunden zu baden,&lt;br /&gt;
lange ausgedehnt zu baden,&lt;br /&gt;
mit einem kerzenständer auf der kante der wanne,&lt;br /&gt;
einem glass rotwein,&lt;br /&gt;
dem leisen klängen von feist die aus meiner küche nebenan an meine ohren drangen,&lt;br /&gt;
und einem buch: nachtflug von antoine de saint-exupery &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zuerst wusch ich mir meine dreadlocks,&lt;br /&gt;
danach mich,&lt;br /&gt;
und ließ das wasser wieder ab,&lt;br /&gt;
um es gleich zu erneuern,&lt;br /&gt;
und so lag ich in dem heiß dampfenden element,&lt;br /&gt;
ausgestreckt,&lt;br /&gt;
meine dreadlocks nach oben gesteckt,&lt;br /&gt;
und lauschte meinem pochenden herzschlag,&lt;br /&gt;
beobachtete die beschlagenen fliesen,&lt;br /&gt;
versuchte eine reflexion der kerzen zu erhaschen,&lt;br /&gt;
und lehnte mich zurück,&lt;br /&gt;
mit einer zigarette in der einen,&lt;br /&gt;
und dem buch in der anderen hand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es war das zweite kapitel welches ich schon seit wochen vor mich herschiebe,&lt;br /&gt;
und kam nur ein, zwei seiten weit,&lt;br /&gt;
bis ich aufgab ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
baden ermöglicht es mir mehr als alles andere,&lt;br /&gt;
in mich zu versinken,&lt;br /&gt;
zur ruhe zu kommen,&lt;br /&gt;
und diese beiden seiten gaben mir ein stichwort,&lt;br /&gt;
über das ich nachdenken musste:&lt;br /&gt;
verschiebe nicht das auf morgen,&lt;br /&gt;
was dir wichtig ist ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und so legte ich das buch zur seite,&lt;br /&gt;
rutschte ein wenig mehr ins heisse wasser hinein,&lt;br /&gt;
die beine leicht angewinkelt,&lt;br /&gt;
und sah auf meine zehen,&lt;br /&gt;
meine beine,&lt;br /&gt;
meinen bauch,&lt;br /&gt;
das durchsichtige wasser drumherum,&lt;br /&gt;
was mich wärmt und grade beschneidet,&lt;br /&gt;
die leichten spiegelungen und wellen,&lt;br /&gt;
die tiefenverfärbung,&lt;br /&gt;
meine haut,&lt;br /&gt;
den blauen fleck auf meinem bein,&lt;br /&gt;
da ich manchmal so ungeschickt bin ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich freute mich das ich trotz meiner vierzig jahre noch sehr gut in form bin,&lt;br /&gt;
das ich endlich das tue was ich schon vor langem hätte tun sollen,&lt;br /&gt;
und war gleichzeitig traurig,&lt;br /&gt;
das ich einst nicht mutig genug war,&lt;br /&gt;
früher zu beginnen,&lt;br /&gt;
wieviel zeit habe ich doch vergeudet,&lt;br /&gt;
und ich wusste es doch damals schon,&lt;br /&gt;
wer bzw was ich bin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber wasser spendet ruhe,&lt;br /&gt;
nicht gleichgültigkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit dem beginn der hrt habe ich mich verändert,&lt;br /&gt;
und erst durch ein wort einer bekannten ist es mir erst bewusst geworden:&lt;br /&gt;
ich horche mehr in mich hinein,&lt;br /&gt;
als vorher &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder um es so zu sagen:&lt;br /&gt;
es fällt mir inzwischen viel leichter,&lt;br /&gt;
und ich bin sehr froh drüber,&lt;br /&gt;
denn auch wenn ich immer noch ein paar baustellen sehe,&lt;br /&gt;
bin ich mit mir glücklich,&lt;br /&gt;
mit meinen leistungen diese zu bearbeiten,&lt;br /&gt;
vor etwa einem jahr ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
honey honey,&lt;br /&gt;
food for the bees,&lt;br /&gt;
schleicht an meine ohren,&lt;br /&gt;
und ja,&lt;br /&gt;
das war eine meiner schlimmsten zeiten,&lt;br /&gt;
eine zeit der nachbearbeitung meiner vergangenheit,&lt;br /&gt;
und nun fließt der honig,&lt;br /&gt;
oder nein,&lt;br /&gt;
ich bemerke ihn endlich,&lt;br /&gt;
und passenderweise,&lt;br /&gt;
ich muss lächeln,&lt;br /&gt;
in meine haut,&lt;br /&gt;
meinen körper,&lt;br /&gt;
auch wenn davon noch kaum was zu sehen ist,&lt;br /&gt;
die vorratskammern füllen sich halt nur langsam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin leider immer noch nicht dazu gekommen,&lt;br /&gt;
hier mehr zu lesen,&lt;br /&gt;
verbringe ich doch die meiste zeit im büro,&lt;br /&gt;
dann mit dem üblichen alltag,&lt;br /&gt;
und dem weit weg wohnenden mensch den ich sehr mag,&lt;br /&gt;
er verlangt auch,&lt;br /&gt;
oder ist es mein bauch der verlangt,&lt;br /&gt;
zwei vielleicht ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist verlangen nicht sogar der falsche begriff,&lt;br /&gt;
ist es nicht eher eine hingezogenheit,&lt;br /&gt;
ein moment der trauer wenn ich ihn nicht erreiche,&lt;br /&gt;
wenn ich nicht weiss wie es ihm geht,&lt;br /&gt;
ihm keinen zuspruch geben kann,&lt;br /&gt;
oder im besten falle,&lt;br /&gt;
was nur selten vorkommt und von dem ich derzeit bis zum nächsten treffen zehre,&lt;br /&gt;
seine nähe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist es so wie mein bester freund in hamburg einst sagte:&lt;br /&gt;
ich hätte ein enormes emotionales defizit über die letzten zehn, zwanzig jahre angehäuft,&lt;br /&gt;
und ich verzehre mich gradezu ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei baustellen gleichzeitig,&lt;br /&gt;
nein,&lt;br /&gt;
drei,&lt;br /&gt;
oder sogar vier ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein gebimmel meldet sich seit wochen schon nicht mehr,&lt;br /&gt;
morgens wenn meine blase voll ist,&lt;br /&gt;
nur noch ein unnützer toter schlauch,&lt;br /&gt;
so wie ich ihn schon immer betrachtet habe,&lt;br /&gt;
und es macht mir nichts,&lt;br /&gt;
ist mir sogar recht,&lt;br /&gt;
atme aus und drücke die zigarette in den aschenbecher,&lt;br /&gt;
beobachte noch einen moment die glut,&lt;br /&gt;
wie sie langsam entschwindet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ist mir nur recht so,&lt;br /&gt;
und das nicht erst seit gestern,&lt;br /&gt;
und hoffe,&lt;br /&gt;
das ich mich arrangieren kann,&lt;br /&gt;
denn ich habe einen horror vor op&apos;s &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber es passt einfach nicht,&lt;br /&gt;
tat es noch nie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich bade,&lt;br /&gt;
fällt mir das besonders auf,&lt;br /&gt;
und so lag ich dann mit einem waschlappen über meinem scham,&lt;br /&gt;
und einem anderen dampfenden auf meiner brust im heilenden beruhigenden wasser,&lt;br /&gt;
und fragte mich wie lange ich es so wohl noch aushalte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
morgen habe ich wieder einen termin bei meiner begleitenden therapeutin,&lt;br /&gt;
und ich drucke ihr diesen text aus,&lt;br /&gt;
damit sie sich mehr in mich hineinversetzen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir werden uns in beiderseitigem einverständniss die nächste zeit viel öfter sehen,&lt;br /&gt;
denn es gilt zudem noch eine andere baustelle zu bearbeiten,&lt;br /&gt;
unter der ich einst sehr litt,&lt;br /&gt;
meine kindheit,&lt;br /&gt;
traumata,&lt;br /&gt;
und ich bin guter dinge,&lt;br /&gt;
auch wenn ich die tränen bereits fühle,&lt;br /&gt;
und danach nicht ins büro möchte,&lt;br /&gt;
das es heilend sein wird,&lt;br /&gt;
und was bleibt mir anderes übrig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das leben ist eben nicht einfach !</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 electric</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-10T00:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/schwimmbad/">
    <title>schwimmbad ...</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/schwimmbad/</link>
    <description>Ich komme grade aus der badewanne,&lt;br /&gt;
und habe mich endlich wieder einmal gänzlich enthaart,&lt;br /&gt;
für was und wen ? Schallt es aus meinem inneren lautsprecher heraus,&lt;br /&gt;
und ich denke mir;&lt;br /&gt;
Wenn ich das bloß wüsste,&lt;br /&gt;
ziehe den stöpsel aus der wanne woraufhin gleich eine beschwerde an meine ohren dringt,&lt;br /&gt;
mein anker will noch ein wenig planschen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ok ...&lt;br /&gt;
also lasse ich ihm den spaß,&lt;br /&gt;
stelle mich vor den spiegel und begutachte meine augenbrauen,&lt;br /&gt;
will ich da was richten ?&lt;br /&gt;
Kann ich da grade was richten ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse von der pinzette die ich bereits gezückt habe ab,&lt;br /&gt;
und lege sie zur seite um nochmal mein heutiges werk zu begutachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beine sind glatt,&lt;br /&gt;
einen punkt auf meiner liste kann ich im gedächtniss mit einem grossen wasserrlöslichen filzer durchstreichen,&lt;br /&gt;
bis zum nächsten male halt &lt;br /&gt;
meinen bauch haben ich epiliert,&lt;br /&gt;
genauso wie meine arme,,&lt;br /&gt;
noch zwei striche &lt;br /&gt;
brust  hmmm  auch glatt,&lt;br /&gt;
kritzel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein anker schaut mal kurz aus dem wasser heraus,&lt;br /&gt;
um bei meinem seuftzer gleich wieder unterzutauchen &lt;br /&gt;
und recht hat er,&lt;br /&gt;
denn auf mein lächeln um diese vollbrachten anstrengungen folgt zumeist,&lt;br /&gt;
zumindest ein leichtes murren,&lt;br /&gt;
wenn nicht gar ein ganz tiefer zeuftzer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für wen mache ich das bloß,&lt;br /&gt;
schwirrt es schon  wieder durch meinen kopf,&lt;br /&gt;
und ich setz mich auf den wannenrand um mal kurz luft zu holen,&lt;br /&gt;
während sich unterschiedlichste gedanken um meine aufmerksamkeit prügeln,&lt;br /&gt;
sich gegenseitig negieren und sich einer wie der lauteste unter allen in den vordergrund stellt:&lt;br /&gt;
am ende doch für dich ! &lt;br /&gt;
 so blubbert es aus meiner wanne dessen wasser bereits kalt geworden ist und kreise zieht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja,&lt;br /&gt;
denke ich mir,&lt;br /&gt;
das mag schon sein,&lt;br /&gt;
anders gefalle ich mir auch nicht,&lt;br /&gt;
auch wenn ich weiß das dies mich als person nicht verändert,&lt;br /&gt;
aber es beeinflusst mein selbstbild,&lt;br /&gt;
in positiver hinsicht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewisser weise,&lt;br /&gt;
tut dies auch die kleidung,&lt;br /&gt;
und das inzwischen verhasste plastik ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meinentwegen,&lt;br /&gt;
lasse ich diesen gedanken,&lt;br /&gt;
diese feststellung temporör so stehen,&lt;br /&gt;
und blicke wieder in den spiegel,&lt;br /&gt;
und sehe das sich endlich ein paar haarlose stellen in meinem gesicht herausbilden,&lt;br /&gt;
endlich &lt;br /&gt;
ende des jahres soll das projekt  bart ab abgeschlossen sein,&lt;br /&gt;
und freue mich über einen weiteren strich den ich dann ziehen kann,&lt;br /&gt;
welcher sich aber nicht mehr abwaschen lässt,&lt;br /&gt;
verblasst,&lt;br /&gt;
sondern auf ein stück papier geritzelt und in den papierkorb befördert wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin auf einem guten wege denke ich mir,&lt;br /&gt;
lächel nun doch ein wenig,&lt;br /&gt;
und ziehe mir ein hemdchen auf dem weg in meine schlafzimmer an,&lt;br /&gt;
während es in der badewanne plätschert,&lt;br /&gt;
scheinbar habe nicht nur ich bessere laune,&lt;br /&gt;
komme an meinem flurspiegel vorbei,&lt;br /&gt;
und bemerke wiedereinmal meine gute figur,&lt;br /&gt;
für eine fast vierzigjährige absolut passabel,&lt;br /&gt;
doch wer sieht sie ausser mir,&lt;br /&gt;
wer berührt meine feine bauchhaut,&lt;br /&gt;
wer krault meine seele und schläft neben mir,&lt;br /&gt;
leicht ahtmend und in mich verliebt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wühle ich mich durch meinen leiderschrank,&lt;br /&gt;
verwerfe das rote oberteil,&lt;br /&gt;
den langen rock,&lt;br /&gt;
die feine unterwäsche,&lt;br /&gt;
und lande wieder bei dem was ich zumeist trage;&lt;br /&gt;
meine zerlöcherte lieblingsjeans und meinen selbstgenähten rock,&lt;br /&gt;
meinen schwarzen pulli und die blauen socken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der schwarze stahl,&lt;br /&gt;
inzwischen blankgeputzt und mit meinem lieblichen parfüm eingedeckt,&lt;br /&gt;
wirft mir einen fragenden und doch wissenden blick zu;&lt;br /&gt;
geduld, meine liebe ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja,&lt;br /&gt;
du hast gut reden,&lt;br /&gt;
denke ich mir,&lt;br /&gt;
du bist nicht alleine,&lt;br /&gt;
und wenn dir mal langweilig ist,&lt;br /&gt;
genügt ein wenig wasser,&lt;br /&gt;
die nähe zum hafen,&lt;br /&gt;
das tut tut der ankommenden schiffe,&lt;br /&gt;
um dein herz zu erwärmen,&lt;br /&gt;
von den süßen düften weiter oceane zu träumen,&lt;br /&gt;
welche in allen gewässern fließen,&lt;br /&gt;
sogar in meinen tränen,&lt;br /&gt;
wenn ich mich mal wieder alleine fühle </description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-18T23:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/ein-richter/">
    <title>ein richter ...</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/ein-richter/</link>
    <description>Heute bin ich endlich mal wieder verabredet,&lt;br /&gt;
mit einem Richter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ratet mal wer bislang nicht aufgetaucht ist ?&lt;br /&gt;
Kommt ihr nie drauf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich kam ca 20 minuten zu früh,&lt;br /&gt;
um einen guten platz zu sichern,&lt;br /&gt;
sah im hinteren raucherraum nach ob er viellecht schon da wäre,&lt;br /&gt;
bestellte danach an der bar einen primitivo,&lt;br /&gt;
und setzte mich vor die tür an einen der schweren holztische an der strasse welcher leider bereits im schatten lag,&lt;br /&gt;
sah den fahradladenangestellten von nebenan dabei zu,&lt;br /&gt;
wie sie lauter stilbewusste rennräder,&lt;br /&gt;
welche meinen neid ein wenig kitzelten,&lt;br /&gt;
in den firmenvan verfrachteten,&lt;br /&gt;
und sich dabei leicht kleine kränkungen und verblüffte ausrufe zuraunzten was eigentlich vollkommen fehl am platze war,&lt;br /&gt;
beginnt heute doch ein langes wochenende ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und schon wunderte ich mich wieder einmal über das motiv welches den kleinen lieferwagen sowie das schaufenster schmückt:&lt;br /&gt;
ein iconisierter fahradfahrer,&lt;br /&gt;
welcher einen arm nach vorne gestreckt hat in der er eine pistole hält.&lt;br /&gt;
Seltsam,&lt;br /&gt;
welch ein kontrast zum namen:&lt;br /&gt;
suicycle bikes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt euch mal vor,&lt;br /&gt;
dieser richter,&lt;br /&gt;
also er würde zu spät zu seiner eigenen verhandlung kommen,&lt;br /&gt;
nicht auszudenken was die zeugen,&lt;br /&gt;
die staatsbediensteten,&lt;br /&gt;
der staatsanwalt oder der verteidiger denken würden,&lt;br /&gt;
nicht einmal eine vertretung ließ sich blicken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so schaue ich mal auf die uhr und denke mir:&lt;br /&gt;
ein halbe stunde ist vergangen,&lt;br /&gt;
eine halbe warte ich noch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine junge frau ganz in weiss mit einer riesigen fellmütze saß mit einer freundin vor dem fenster des cafe&apos;s,&lt;br /&gt;
es kam ein weiterer junger mann in den dreisigern vorbei und sie begrüßten sich,&lt;br /&gt;
witzelten ein wenig zusammen über die jacke,&lt;br /&gt;
den tag und zwei kleine mädchen mit lakritz im mund in pfeifenform stießen hinzu ...&lt;br /&gt;
somit war das chaos in dem moment wie vorprogrammiert über ihn hereingebrochen,&lt;br /&gt;
als es für die kleinen ersichtlich wurde,&lt;br /&gt;
wie locker er ihnen allen gegenüber war obwohl sie sich bislang noch nicht kannten,&lt;br /&gt;
und ein wenig später saß eine auf seiner schulter,&lt;br /&gt;
die andere stibitzte ihm die mütze,&lt;br /&gt;
und ein passant wurde von allen dreien angegriffen,&lt;br /&gt;
welcher lachend wegrannte und dabei mit seinem einkauf wedelte,&lt;br /&gt;
flüchtend vor der wildgewordener bande &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so saß ich da,&lt;br /&gt;
und schlug mein derzeitiges buch auf,&lt;br /&gt;
lockerte meine neuen schwarzen turnschuhe,&lt;br /&gt;
und laß ein paar seiten,&lt;br /&gt;
ließ mich wenig später wieder ablenken von diesem gackernden leben,&lt;br /&gt;
welches nicht reguliert,&lt;br /&gt;
welches herumtollen und grenzen austesten möchte,&lt;br /&gt;
lächelte über die kleinen scherze,&lt;br /&gt;
und schon war all mein frust,&lt;br /&gt;
die kleinen und grösseren ärgernisse des tages verflogen,&lt;br /&gt;
ich freute mich einfach hier zu sein und diesen richter bald kennenzulernen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
natürlich ist er kein richter,&lt;br /&gt;
aber er nennt sich so &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei toilettenbesuche,&lt;br /&gt;
dem umzug aus der lebendigen kälte ins raucherzimmer,&lt;br /&gt;
und gefühlten 2000 tastenanschläge später,&lt;br /&gt;
fange ich an zu grummeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
70 minuten sind vergangen,&lt;br /&gt;
50 ist er zu spät,&lt;br /&gt;
und ich möchte mir nicht irgendeine scene vorstellen,&lt;br /&gt;
wie er in einem auto sitzt und einen parkplatz sucht,&lt;br /&gt;
denn direkt vor dem cafe ist einer frei,&lt;br /&gt;
auch einen stau will ich mir nicht vorstellen,&lt;br /&gt;
denn der berufsverkehr welcher sich normalerweise rund um diese strasse herumschlängelt,&lt;br /&gt;
hupt und drängelt ist längs vorbei &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder einen unfall,&lt;br /&gt;
das ausrutschen auf einer bananenschale auf der treppe hinaus,&lt;br /&gt;
wildgewordene terrier die ihm in die waden beissen und dabei keuchend ihre spucke meterweise verstreuen während deren augen überquellen &lt;br /&gt;
auch das will ich mir nicht vorstellen,&lt;br /&gt;
oder doch ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht haut die etwas ältere terrierbesitzerin in ihrer ratlosigkeit nicht ihre lieblinge,&lt;br /&gt;
sondern den richter,&lt;br /&gt;
er wiederum humpelt verbeult,&lt;br /&gt;
nachdem er sie abgewedelt hat weiter und ein punker pöbelt ihn,&lt;br /&gt;
den weg versperrend um scheingeld an,&lt;br /&gt;
während ein anderer ihm einen sticker auf den rücken drückt auf dem steht:&lt;br /&gt;
drehe mich um,&lt;br /&gt;
ich laufe in die falsche richtung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
richter  richtung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ob es da einen zusammenhang gibt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21 uhr &lt;br /&gt;
das weinglas ist leer,&lt;br /&gt;
ich grübel einen moment vor mich her,&lt;br /&gt;
während das freundliche gelächter der geburtstagsgesellschaft neben mir herumträllert,&lt;br /&gt;
und schwinge mich die kleine treppe hinunter,&lt;br /&gt;
um mir einen zweiten rotwein zu holen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
draussen klatschen sich die beiden kleinen biester gegenseitig in die hände,&lt;br /&gt;
und der freundliche junge herr scheint sich nicht aus ihren fängen winden zu können,&lt;br /&gt;
spielt wohl den aufpasser,&lt;br /&gt;
denn die mädels fehlen,&lt;br /&gt;
und ich denke noch wie sie über ihn witzelten,&lt;br /&gt;
das er doch einen guten babysitter machen würde,&lt;br /&gt;
und ob er wohl für ein paar süßigkeiten diesen job ausüben würde,&lt;br /&gt;
wären er sich lekritz in den mund schiebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nein,&lt;br /&gt;
es macht mir nichts aus versetzt zu werden,&lt;br /&gt;
ich sitze hier und genieße den moment,&lt;br /&gt;
den moment zu schreiben statt zu lesen,&lt;br /&gt;
und auch das lächerliche gelächter des mädels neben mir macht mir nichts aus,&lt;br /&gt;
welche ihrem schwarm ein gutes gefühl suggerieren möchte,&lt;br /&gt;
auch das die geburtstagsgesellschaft welche sich aus respekt vor einem engländer in englisch unterhält,&lt;br /&gt;
besseres englisch als ich es zustande bringen könnte wobei diese jünger sind treibt meinen blutdruck nicht nach oben &lt;br /&gt;
auch nicht die luft,&lt;br /&gt;
welche u.a dank meines eigenen rauchkonsums immer dünner wird,&lt;br /&gt;
die helligkeit sich gegen zwielicht tauscht,&lt;br /&gt;
der wein eher fade schmeckt,&lt;br /&gt;
und es immer lauter wird,&lt;br /&gt;
MACHT MIR NICHTS AUS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja denke ich mir;&lt;br /&gt;
das leben ist stürmisch und voller steinchen,&lt;br /&gt;
welche sich sogar als fahradfahrerin in die schuhe verirren,&lt;br /&gt;
und mitten in der fahrt e&apos;s strumpfhosen zerfetzen,&lt;br /&gt;
auf dem weg zur arbeit,&lt;br /&gt;
und wie immer ein kleines bisschen zu spät,&lt;br /&gt;
guten tag !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg,&lt;br /&gt;
e</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T20:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/selbstbetrachtungen-teil-2/">
    <title>Selbstbetrachtungen teil 2.</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/selbstbetrachtungen-teil-2/</link>
    <description>Hannah ahrendt:&lt;br /&gt;
meine motivation ist,&lt;br /&gt;
ich möchte einfach nur verstehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine eigene Gedankenblase:&lt;br /&gt;
was brauche ich für meine innere frau,&lt;br /&gt;
um mich komplett zu fühlen,&lt;br /&gt;
um zufrieden durch das leben schreiten zu können,&lt;br /&gt;
und wieso ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der curser blinkt,&lt;br /&gt;
und blinkt,&lt;br /&gt;
und wartet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die zeit verstreicht ...&lt;br /&gt;
ich blicke über meine schulter,&lt;br /&gt;
und schaue dem regen zu,&lt;br /&gt;
wie er gegen die scheibe prasselt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe meinen anker nun schon seit tagen kaum gesehen,&lt;br /&gt;
gestern lugte er mal kurz zur tür herein,&lt;br /&gt;
um gleich wieder kehrt zu machen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warscheinlich erschreckte ihn mein anblick,&lt;br /&gt;
meine gedanken welche sich wieder vermehrt ein ende wünschen &lt;br /&gt;
warscheinlich sitzt er irgendwo in einer raucherkneipe für einsame anker,&lt;br /&gt;
und lässt sich volllaufen,&lt;br /&gt;
um irgendwann spät nachts in mein bett zu fallen,&lt;br /&gt;
den träumen der steine entgegenkreiselnd &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
derzeit erscheint mir mein leben wieder wie ein albtraum.&lt;br /&gt;
einer welcher in 40 jahren ein paar kurze schöne momente bot,&lt;br /&gt;
nur um mir vorzugaukeln das es gut enden wird,&lt;br /&gt;
mich fest zu halten,&lt;br /&gt;
mir etwas hoffnung zu spenden,&lt;br /&gt;
das meine mühen nicht umsonst sind ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber ich habe einfach keine kraft mehr,&lt;br /&gt;
denke und schreibe ich,&lt;br /&gt;
nicht zum ersten male ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der curser blinkt,&lt;br /&gt;
und blinkt,&lt;br /&gt;
und wartet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ich hungere und warte und hoffe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hungere nach vollständigkeit,&lt;br /&gt;
ich warte auf meinen nächsten termin bei meiner therapeutin,&lt;br /&gt;
ich hoffe das ich dort endlich etwas linderung in aussicht gestellt bekomme &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so wie ich momentan lebe,&lt;br /&gt;
kann ich nur noch eine kurze zeit ertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich nun schreibe,&lt;br /&gt;
das ich letztens meinen ersten laser-epilations termin hatte,&lt;br /&gt;
und diese behandlung weiter in anspruch nehmen will,&lt;br /&gt;
bis meine gesichtsbehaarung endgültig weg ist,&lt;br /&gt;
trotz extremer hypersensibilität,&lt;br /&gt;
wenn ich schreibe das ich nicht zögern würde,&lt;br /&gt;
mir mein gesicht ein wenig runder machen zu lassen,&lt;br /&gt;
aber das silikon,&lt;br /&gt;
welches ich mir jeden morgen in meinen bh stopfe als unnatürlich betrachte,&lt;br /&gt;
als eine art fremdkörper,&lt;br /&gt;
ist dies somit ein wiederspruch ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es ein wiederspruch,&lt;br /&gt;
diese behandlung fortzusetzen,&lt;br /&gt;
obwohl sie in meinen augen bislang nichts gebracht hat ausser geschwollener haut und ein leereres bankkonto ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner verzweiflung,&lt;br /&gt;
nehme ich schmerzen in kauf,&lt;br /&gt;
in physischer und psychischer hinsicht,&lt;br /&gt;
um hoffentlich irgendwann einmal anzukommen,&lt;br /&gt;
denn ich ertrage die differenz zwischen gefühltem und angeborenen geschlecht nicht mehr,&lt;br /&gt;
schon lange nicht mehr,&lt;br /&gt;
doch momentan spitzt sich meine gefühlslage zu ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich muss sehr vorsichtig sein,&lt;br /&gt;
auch mich sehr viel acht geben,&lt;br /&gt;
denn ich stand heute wieder kurz davor,&lt;br /&gt;
aus dem fenster zu springen,&lt;br /&gt;
aus dem affekt heraus,&lt;br /&gt;
aus der verzweifelung das all mein leid,&lt;br /&gt;
umsonst sei,&lt;br /&gt;
das ich allerbestens akzeptiert werden könnte,&lt;br /&gt;
als ein mensch mit einer geschlechtsidentitätsstörung,&lt;br /&gt;
aber niemals als frau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und schon kommen wir zu der frage,&lt;br /&gt;
die ich mir schon so lange stelle,&lt;br /&gt;
und auf die ich bislang keine antwort fand,&lt;br /&gt;
weder aus meinen überlegungen,&lt;br /&gt;
noch aus denen anderer heraus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was macht einen mann zu einem mann,&lt;br /&gt;
und eine frau zu einer frau ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es überhaupt so eine trennlinie ?&lt;br /&gt;
Oder ist es eher so wie judith buthler es beschrieb:&lt;br /&gt;
das meiste sind konventionen,&lt;br /&gt;
und die übergänge zwischen diesen,&lt;br /&gt;
sind doch eher fließend ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin einfach nur noch verwirrt und verzweifelt,&lt;br /&gt;
suche ich doch nach einer antwort,&lt;br /&gt;
nach einer welche beweisbar ist,&lt;br /&gt;
definitif,&lt;br /&gt;
unumstößlich,&lt;br /&gt;
und vergesse dabei,&lt;br /&gt;
das meine gefühlswelt mich doch dahin brachte,&lt;br /&gt;
wo ich jetzt stehe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor einer zweifelhaften zukunft,&lt;br /&gt;
ohne anker,&lt;br /&gt;
ohne halt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die zeit verstreicht mal wieder während ich dem curser zusehe,&lt;br /&gt;
und es draussen bereits stockduster ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ich merke grade,&lt;br /&gt;
das mein anker neben mir steht,&lt;br /&gt;
denn ich tat etwas was mir gut tut:&lt;br /&gt;
ich schrieb mein seelenleiden nieder,&lt;br /&gt;
ähnlich einer wunde,&lt;br /&gt;
welche von einem lieben und nahestehenden menschen gesund gepustet wird,&lt;br /&gt;
liebevoll &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich frage mich,&lt;br /&gt;
ob es nicht ein armutszeugniss ist,&lt;br /&gt;
wenn ich mir selber das geben muss,&lt;br /&gt;
was andere von ihrer nahen umgebung erfahren und für selbstverständlich halten:&lt;br /&gt;
zusprache,&lt;br /&gt;
trost,&lt;br /&gt;
hoffnung ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den anker welcher neben ihr steht betrachtend,&lt;br /&gt;
e</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-09T21:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/betrachtungen-april-mai-2012/">
    <title>betrachtungen april-mai 2012</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/betrachtungen-april-mai-2012/</link>
    <description>Langsam frage ich mich ob mein spiegel mich belügt,&lt;br /&gt;
ich mein spiegelbild anders betrachte,&lt;br /&gt;
oder sich meine einstellung einfach ändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dampf heissen wassers,&lt;br /&gt;
welcher sich gerne auf meinem spiegel niederlässt,&lt;br /&gt;
umramt von abblätternder goldener farbe unter dem das alte holz hervortritt,&lt;br /&gt;
dabei das gegenbild wie durch einen weichzeichenfilter wiedergibt kann es nicht sein,&lt;br /&gt;
denn inzwischen haben wir die grenze zum frühling überschritten,&lt;br /&gt;
und das frühe sonnenlicht erwärmt meine wohnung,&lt;br /&gt;
sodaß ich nicht mehr zitternd einen dicken pulli anziehen muss,&lt;br /&gt;
bevor ich mich aus dem bett bewege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
morgens,&lt;br /&gt;
wenn ich mir die haare aus dem gesicht gekratzt habe,&lt;br /&gt;
meiner haut eine beruhigende creme zukommenlasse und sie langsam einmassiere,&lt;br /&gt;
betracte ich mich lange,&lt;br /&gt;
und es stimmt was guido wie auch viele andere mir schon gesagt haben:&lt;br /&gt;
ich habe durchaus ein noch halbwegs feminines gesicht,&lt;br /&gt;
nur das kinn sticht etwas heraus,&lt;br /&gt;
und die wangen sind nicht so weich wie ich es gerne hätte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich mag meine augen ...&lt;br /&gt;
und die augenbrauen kann ich selber korrigieren,&lt;br /&gt;
während mich mein anker auf deren auswüchse aufmerksam macht,&lt;br /&gt;
welche besitz von meinem gesicht ergreifen wollen,&lt;br /&gt;
mal etwas schief gezupft wurden,&lt;br /&gt;
oder etwas zu licht mittendrin,&lt;br /&gt;
die biester &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein wiederwille gegenüber meiner körperlichen erscheinung nimmt allmählich etwas ab,&lt;br /&gt;
betracte ich mich inzwischen doch recht wohlwollend,&lt;br /&gt;
mit meiner feinen nase,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
letztens,&lt;br /&gt;
es war noch etwas kühl,&lt;br /&gt;
stand ich in meinem baumwollnachtkleid auf,&lt;br /&gt;
zog noch ein weiteres drüber und da es doch noch etwas fröstelte,&lt;br /&gt;
eine strumpfhose welche ich in reichweite fand,&lt;br /&gt;
schlürfte schnell ins bad und gleich in die küche,&lt;br /&gt;
wobei ich aus dem augenwinkel bewegungen bemerkte,&lt;br /&gt;
mein eigenes spiegelbild welches sich nach der kaffeemühle und dem zucker streckte ...&lt;br /&gt;
so drehte ich mich zu den bewegungen hin,&lt;br /&gt;
und betrachtete mich kurz,&lt;br /&gt;
bemerkte wieder meine schlanke figur,&lt;br /&gt;
die schmalen hüften,&lt;br /&gt;
die langen beine,&lt;br /&gt;
und führte mir mein alter vor,&lt;br /&gt;
gute 38 jahre bin ich schon,&lt;br /&gt;
und denke ich habe mich gut gehalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielleicht sollte ich öfters mal was so knappes tragen,&lt;br /&gt;
denke ich mir,&lt;br /&gt;
und muss über den leicht frivolen blick lachen,&lt;br /&gt;
den mein anker mir zuwirft ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
später finde ich mich im bad wieder,&lt;br /&gt;
streiche ein wenig make-up über meine wangen,&lt;br /&gt;
ein wenig liedschatten und lippenstift,&lt;br /&gt;
und denke mir,&lt;br /&gt;
das wird schon gehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der aufgrund meiner allmorgentlichen bemühungen kaum zu sehende bartschatten wird bald geschichte sein,&lt;br /&gt;
des lasers sei dank,&lt;br /&gt;
und mit ein bisschen glück,&lt;br /&gt;
entwickeln sich meine backen auch noch ein wenig,&lt;br /&gt;
wer weiss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des öfteren erblicke ich eine jugendliche transsexuelle,&lt;br /&gt;
und beneide diese um ihre erscheinung,&lt;br /&gt;
um die zeit die sie noch hat so zu leben,&lt;br /&gt;
wie es für sie passt,&lt;br /&gt;
leichter  denke ich ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so ergeht es mir des öfteren auch mit frauen,&lt;br /&gt;
doch lässt sich daran nun nicht mehr rütteln,&lt;br /&gt;
und sollte mich statt dessen daran erfreuen,&lt;br /&gt;
das ich trotz meines alters,&lt;br /&gt;
noch ganz passabel aussehe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bald ist wieder sommer,&lt;br /&gt;
er kündigt sich bereits an,&lt;br /&gt;
und ich sollte mir ein paar schöne beinkleider kaufen,&lt;br /&gt;
den ein oder anderen pulli,&lt;br /&gt;
und meine lieblingsjeans welche bereist zerfällt ersetzen,&lt;br /&gt;
mich mehr und mehr in der öffentlichkeit zeigen,&lt;br /&gt;
auf der suche nach einem passenden gegenstück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ist nicht nur der liebesentzug,&lt;br /&gt;
der mir zu schaffen macht &lt;br /&gt;
T. meinte letztes mal als wir uns sahen,&lt;br /&gt;
übrigens nicht zum ersten male,&lt;br /&gt;
das ich dringend wieder sex brauche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht das ich mich seltsam verhaten würde,&lt;br /&gt;
doch bin ich bereits seit ewigkeiten ohne irgendwelche sexuellen kontakte,&lt;br /&gt;
und oftmals kleide ich mich schon sehr,&lt;br /&gt;
attraktiv ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das bringt mich zu einer weiteren sache,&lt;br /&gt;
die mir aufgefallen ist:&lt;br /&gt;
so sehr ich langsam seiten an mir entdecke und wertschätze,&lt;br /&gt;
die mir gefallen,&lt;br /&gt;
so mehr wächst mein unwillen gegenüber dem silikon,&lt;br /&gt;
welches ich zur unterstützung meiner erscheinung jeden morgen in meinen bh stopfe,&lt;br /&gt;
ganz speziell auch unter berücksichtigung einer möglichen liebe in meinem leben, und sex &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
letztenendes möchte ich so natürlich wie möglich sein,&lt;br /&gt;
mir so nahe kommen wie es nur geht,&lt;br /&gt;
und das stört mich langsam sehr,&lt;br /&gt;
und frage mich wie ich es auf dauer empfinden würde,&lt;br /&gt;
mit gemachten brüsten aufzuwachen,&lt;br /&gt;
und einem leicht veränderten gesicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so langsam komme ich in die lage,&lt;br /&gt;
diese änderungen an mir durchführen zu lassen,&lt;br /&gt;
freue mich sehr darüber,&lt;br /&gt;
und kann es kaum erwarten,&lt;br /&gt;
morgens aufzuwachen,&lt;br /&gt;
oder durch den tag und die nacht zu gleiten,&lt;br /&gt;
und nichts an mir zu haben welches aufgesetzt ist,&lt;br /&gt;
etwas für das ich mich doch schäme,&lt;br /&gt;
und jeden abend tief in einer schublade verstecke,&lt;br /&gt;
um dies morgens leicht beschämt hervorzuholen,&lt;br /&gt;
mich auszustatten und das gefühl zu haben,&lt;br /&gt;
das ich nicht ehrlich mir gegenüber bin &lt;br /&gt;
anderen auch was vormache ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielleicht wage ich demnächst das experiment,&lt;br /&gt;
zwar androgyn/weibliche kleidung zu tragen,&lt;br /&gt;
doch ohne die füllung vorne &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein anker blickt mich fragend an,&lt;br /&gt;
lehnt sich zurück,&lt;br /&gt;
und ist bereits auf meine gedanken gespannt,&lt;br /&gt;
danach </description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-28T17:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/rueckgelehnt/">
    <title>rückgelehnt ...</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/rueckgelehnt/</link>
    <description>e,&lt;br /&gt;
schaut auf die uhr,&lt;br /&gt;
und die mit zeigern ausgestattete mahnerin blickt zurück,&lt;br /&gt;
zeigt inzwischen nicht mehr in richtung sofa sondern bett,&lt;br /&gt;
wo mein sich anker bereits gemütlich machte,&lt;br /&gt;
sich warscheinlich so breitmacht wie er nur kann,&lt;br /&gt;
als kleine stichelei,&lt;br /&gt;
für mein nachtwandelleben welches heute nochmal aufblühte,&lt;br /&gt;
obwohl ich dies schon vor langem ad acta gelegt hatte,&lt;br /&gt;
doch e wäre nicht e,&lt;br /&gt;
wenn sie nicht gelegentlich ihre augenringe kultivieren würde ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei tage schon hat e nicht versucht weiterzschreiben,&lt;br /&gt;
da sie noch nicht weiss was sie machen soll,&lt;br /&gt;
und so kreisen diverse varianten um ihren kopf,&lt;br /&gt;
wie sterne nur das sie sie nicht erleuchten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eines der sternchen ist der morgige therapie-termin,&lt;br /&gt;
und eigentlich wollte e einen haufen notizen dahinschleppen,&lt;br /&gt;
gedanken und gefühle vortragen,&lt;br /&gt;
doch fühlt sie sich momentan sehr leer,&lt;br /&gt;
ausgesaugt vom job,&lt;br /&gt;
von der sinnlosigkeit dessen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so surfte e ein wenig herum,&lt;br /&gt;
im dickicht der informationsfreiheit,&lt;br /&gt;
fand hier eine perle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Ts4IQ2gQ4TQ&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Ts4IQ2gQ4TQ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dort eine erläuterung:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freidenker.cc/platons_demokratiekritik/1/&quot;&gt;http://freidenker.cc/platons_demokratiekritik/1/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und fragt sich wieviel zeit sie noch hat,&lt;br /&gt;
zu lernen,&lt;br /&gt;
zu erfassen,&lt;br /&gt;
falls sie dies überhaupt kann ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aussichten teil 3,&lt;br /&gt;
nahm sie vor kurzem aus dem weblog,&lt;br /&gt;
da es ein bruch mit dem bisher niedergeschriebenen darstellte,&lt;br /&gt;
und grübelt und wendet und lässt es garen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e fand hannah ahrendt&apos;s antwort bezüglich der niederschrift ihrer gedanken sehr interessant:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;h: ich schreibe nur was ich in gedanken bereits ausformuliert habe nieder ...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
platon gings da wohl ähnlich,&lt;br /&gt;
wobei er das geschriebene wort nicht so wichtig nahm,&lt;br /&gt;
denn dem diskurs,&lt;br /&gt;
der unterhaltung sollte viel mehr raum gegeben werden,&lt;br /&gt;
als einem monolog ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e gehts momentan leider nicht ganz so,&lt;br /&gt;
auch wenn sie sehr ähnliche ansichten hat ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so verharren die finger über der tastatur,&lt;br /&gt;
warten auf den entscheidenden impuls,&lt;br /&gt;
eine eingebung,&lt;br /&gt;
doch momentan wackelt sie nur mit dem bein,&lt;br /&gt;
empfindet die müdigkeit als eine strafe,&lt;br /&gt;
freut sich dennoch darauf den laptop in baldiger zukunft zuzuklappen,&lt;br /&gt;
die musik verstummen zu lassen,&lt;br /&gt;
und ihr bett aufzusuchen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine zigarette geht noch,&lt;br /&gt;
denkt sie sich,&lt;br /&gt;
das tau dehnend,&lt;br /&gt;
die gedanken in späte unordnung bringend,&lt;br /&gt;
und fragt sich ob sie sich mit ihrer werdenden kurzgeschichte nicht überhebt,&lt;br /&gt;
da es weit über stilproben oder nette umschreibungen hinaus gehen sollte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e weiss aber auch,&lt;br /&gt;
das die zeit knapp wird,&lt;br /&gt;
will sie noch was erreichen,&lt;br /&gt;
für sich oder andere ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun ascht sie ab,&lt;br /&gt;
auf dem blauleuchtenden glasaschenbecher mit drehmechanismus,&lt;br /&gt;
betrachtet das drumherum verstreute verbrannte grau,&lt;br /&gt;
die zurückgebliebene reste eines abends voller drehender gedanken,&lt;br /&gt;
kriegsüberreste,&lt;br /&gt;
und fühlt sich ziemlich leer ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e weiss,&lt;br /&gt;
die zeit ist knapp,&lt;br /&gt;
und muss dies ändern ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg,&lt;br /&gt;
e</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-24T22:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/kein-fleisch-kein-fisch/">
    <title>Kein fleisch, kein fisch </title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/kein-fleisch-kein-fisch/</link>
    <description>zumeist muss mein anker mich ermahnen,&lt;br /&gt;
und die küchenuhr tickenderweise leise punkte schimpfen,&lt;br /&gt;
bis ich mich zu später stunde endlich ins bad bewege,&lt;br /&gt;
als letzte etappe des wachzustandes vor dem schlaf,&lt;br /&gt;
um mein gesicht mit einem schauer nass zu benetzen,&lt;br /&gt;
und den müll in form von make-up abzuspühlen,&lt;br /&gt;
den ich notgedrungen trage,&lt;br /&gt;
während mein anker mir zuflüstert,&lt;br /&gt;
das ich mir diesbezüglich mühe geben soll,&lt;br /&gt;
das er stolz auf mich ist das ich endlich richtung traumland taumel,&lt;br /&gt;
er mir dabei das handtuch hält,&lt;br /&gt;
und mich auf den einen oder anderen pickel aufmerksam macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein anker ist etwas pedantisch,&lt;br /&gt;
was ihm schon an seiner haltung anzusehen ist,&lt;br /&gt;
ähnlich einer strengen lehrerin,&lt;br /&gt;
ein grader hochgereckter hals und das hanfseil leicht gespannt,&lt;br /&gt;
blickt er mir über die schulter,&lt;br /&gt;
während ich ein wenig creme im gesicht verteile,&lt;br /&gt;
und mich über meine augenbrauen beschwere,&lt;br /&gt;
welche nicht ganz so geschwungen wachsen,&lt;br /&gt;
wie ich es gerne hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen momenten tippt er mir auf die schulter und gibt mir zu verstehen,&lt;br /&gt;
das er nichteinmal augenbrauen hat,&lt;br /&gt;
zeigt auf das loch oben wo das hanfseil durchgeführt wird,&lt;br /&gt;
und erstickt somit mein gejammer im keim,&lt;br /&gt;
während er die nicht vorhandenen augen verdreht,&lt;br /&gt;
wie ein chefkoch über den resultaten seines azubi&apos;s,&lt;br /&gt;
und mir ein kleines lächeln über meine lippen huscht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies sind die kleinen plänkeleien zwischen uns,&lt;br /&gt;
ein abendliches spiel vorgegaukelter unterschiedlicher interessen,&lt;br /&gt;
mit dem gleichen ziel,&lt;br /&gt;
eine art ritual,&lt;br /&gt;
um die traumphase einzuleiten,&lt;br /&gt;
um uns beide daran zu erinnern,&lt;br /&gt;
das es mal anders um uns beide stand,&lt;br /&gt;
und das wir uns in die richtige richtung bewegen,&lt;br /&gt;
ein ziel vor augen haben welches inzwischen in greifbare nähe gerückt ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seitdem wir uns besser verstehen,&lt;br /&gt;
er zumeist vor mir die gardinen zur seite schiebt,&lt;br /&gt;
ein wenig umhergeistert und den dingen nachgeht die anker so machen,&lt;br /&gt;
während ich mir die freiheit nehme,&lt;br /&gt;
meine decke nochmals über mich zu ziehen,&lt;br /&gt;
um dem licht und dem tage für einen kurzen moment noch zu entgehen,&lt;br /&gt;
fühle ich mich viel wohler,&lt;br /&gt;
ist der kühlschrank ist immer gut gefüllt,&lt;br /&gt;
und auch das klopapier geht nie aus,&lt;br /&gt;
gehe ich einer geregelten arbeit nach,&lt;br /&gt;
und  einer begleitenden therapie ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seitdem wir uns besser verstehen,&lt;br /&gt;
träller ich gelegentlich,&lt;br /&gt;
morgens ein liedchen,&lt;br /&gt;
während ich unter der warmen decke hervorschlüpfe und in die kalte frühlingsluft steige,&lt;br /&gt;
welches meinen anblick im flurspiegel grade so erträglich macht,&lt;br /&gt;
mein anker daneben steht und mir zu verstehen gibt,&lt;br /&gt;
das ich es so schlimm gar nicht getroffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch husche ich oft und ohne einen blick in ihn vorbei,&lt;br /&gt;
wie einst an meinem anker,&lt;br /&gt;
der sich damals zurecht murrend verzog,&lt;br /&gt;
und das seil zwischen uns spannte,&lt;br /&gt;
damit ich mich darin verhedder um böse auf die nase zu fallen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich nach dem morgentlichen kaffee und der traditionellen zigarette im bad angekommen bin,&lt;br /&gt;
denke ich zumeist anders über des ankers letzte aussage,&lt;br /&gt;
auch wenn ich weiss,&lt;br /&gt;
das er etwas recht hat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch noch muss ich mir selber die haare aus dem gesicht kratzen,&lt;br /&gt;
und zähle die tage zu meinem ersten laser-epilier-termin &lt;br /&gt;
wie mechanisch bewegen sich meine hände,&lt;br /&gt;
das handtuch wird gereicht,&lt;br /&gt;
und die haut muss sich noch einen moment abkühlen,&lt;br /&gt;
bevor ich den müll wieder im gesicht verteile,&lt;br /&gt;
um dem optisch näher zu kommen,&lt;br /&gt;
was ich bin,&lt;br /&gt;
wie ich mich fühle,&lt;br /&gt;
wie ich gesehen werden möchte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies alles fällt mir nicht leicht,&lt;br /&gt;
speziell da es auf mich inzwischen einen leichten hauch von aufgesetztheit hat &lt;br /&gt;
inzwischen fällt mir der zwiespalt immer mehr auf,&lt;br /&gt;
zwischen provisorien und meinem wesen,&lt;br /&gt;
welches irgendwann mal wo ankommen möchte,&lt;br /&gt;
nicht in einer traumwelt,&lt;br /&gt;
sondern als eine korrigierte einheit,&lt;br /&gt;
bei der mutter natur sich grobe fehler erlaubte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese gedanken hege ich wenn ich morgens vor dem badspiegel stehe,&lt;br /&gt;
wenn ich zur arbeit radel und an der ampel warte,&lt;br /&gt;
das sie grün wird,&lt;br /&gt;
wenn ich mich in ein cafe setze,&lt;br /&gt;
wenn ich einkaufe,&lt;br /&gt;
wenn ich mit anderen menschen konfrontiert bin,&lt;br /&gt;
wenn ich ins bett gehe ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit zehn jahren näher ich mich mir an,&lt;br /&gt;
und mein anker hilft mir dabei,&lt;br /&gt;
indem er mir beim streichen der wände hilft,&lt;br /&gt;
mir schöne gedichte aufsagt während ich mein sparbuch fütter,&lt;br /&gt;
in meine fahradtasche steigt auf dem wege zum uke und dabei das pfeifen des windes imitiert,&lt;br /&gt;
mir dabei zusieht wie ich im büro über dem grafiktablett hänge,&lt;br /&gt;
mir mal über den kopf tätschelt wenn es mir dreckig geht,&lt;br /&gt;
da es immer noch ein jahr dauert,&lt;br /&gt;
bis ich halbwegs wo angekommen bin,&lt;br /&gt;
denn das letzte jahr,&lt;br /&gt;
hat mich soviel energie gekostet,&lt;br /&gt;
das es mir unmöglich ist dies in worte zu fassen,&lt;br /&gt;
und gleichzeitig zu wissen,&lt;br /&gt;
das es noch ein weilchen so weiter gehen wird,&lt;br /&gt;
lässt mich manchmal verzweifeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch stubst mich mein anker in solchen momenten so lange an,&lt;br /&gt;
bis ich unter tränen lächeln muss,&lt;br /&gt;
da ich begreife,&lt;br /&gt;
das dieser zustand nur noch in monaten zu betrachten ist,&lt;br /&gt;
im vergleich zu wie ich hier angefangen habe,&lt;br /&gt;
im hohen norden,&lt;br /&gt;
und in jahren rechnen musste,&lt;br /&gt;
durch die ich mich geboxt habe,&lt;br /&gt;
der rest also nur noch ein klacks ist,&lt;br /&gt;
und ich somit frohen mutes sein darf ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so gehe ich nun ins bad,&lt;br /&gt;
und wiederhole die übliche prozedur,&lt;br /&gt;
lächel meinem anker zu welcher bereits das handtuch bereit hält,&lt;br /&gt;
und betrachte im spiegel mein gesicht,&lt;br /&gt;
welches nur annähernd mir gehört,&lt;br /&gt;
weder männlich noch weiblich,&lt;br /&gt;
und im wissen,&lt;br /&gt;
das ich dies ist nur noch ein paar monate,&lt;br /&gt;
vielleicht ein jahr ertragen muss ...</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-08T21:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/katzenbar/">
    <title>katzenbar ...</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/katzenbar/</link>
    <description>auf dem nachhauseweg,&lt;br /&gt;
nach ein paar besorgungen,&lt;br /&gt;
nutzte ich eine kopfsteinpflasterstrasse als abkürzung,&lt;br /&gt;
und fuhr daher recht langsam,&lt;br /&gt;
und vernahm irgendwo vor mir ein katzenmiaoe,&lt;br /&gt;
welches sich alle zwei drei sekunden wiederholte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angelockt von diesem ruf,&lt;br /&gt;
welcher nicht aufhörte,&lt;br /&gt;
erblickte ich an der nächsten ecke,&lt;br /&gt;
vor der tür einer eckkneipe,&lt;br /&gt;
eine katze die diese tür anmaunzte ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hielt an,&lt;br /&gt;
und fragte mich für einen moment,&lt;br /&gt;
das hier doch was nicht stimmen kann,&lt;br /&gt;
katzen gehen doch nicht in bar&apos;s ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
na ja,&lt;br /&gt;
diese hier war dem aussehen nach volljährig,&lt;br /&gt;
maunzte mich und dann die tür an,&lt;br /&gt;
wieder mich und die tür,&lt;br /&gt;
so gab ich mir einen ruck,&lt;br /&gt;
griff zur klinke,&lt;br /&gt;
und schwupps war sie drinn ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verwundert schaute ich mir die scene durch den türspalt kurz an,&lt;br /&gt;
ein älterer herr mit bart an der theke,&lt;br /&gt;
eine zigarette rauchend,&lt;br /&gt;
ein wenig musik im hintergrund,&lt;br /&gt;
trat zurück und sah auf das schild:&lt;br /&gt;
katz und kater ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun ja,&lt;br /&gt;
wird schon so seine richtigkeit haben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lächel,&lt;br /&gt;
e</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-07T18:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/renovierung-im-dunklen/">
    <title>renovierung im dunklen ...</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/renovierung-im-dunklen/</link>
    <description>Heute bleibt das cafe geschlossen,&lt;br /&gt;
denn ich renoviere &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder um es so zu sagen:&lt;br /&gt;
ich habe damit angefangen,&lt;br /&gt;
doch so nach dem 14ten nagel und der 6ten Zierleiste,&lt;br /&gt;
welche ich mit der wand verband,&lt;br /&gt;
begann mein nachbar ebenfalls an zu klopfen,&lt;br /&gt;
was entweder ein deutliches zeichen dafür ist das er grade lust hat bilder aufzuhängen,&lt;br /&gt;
und dies mit genau drei schlägen hinbekommt,&lt;br /&gt;
oder seine ruhe haben will,&lt;br /&gt;
abends um 20.30 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie passend,&lt;br /&gt;
dachte ich mir,&lt;br /&gt;
und schloss mich in meine kammer in der dunkelsten ecke ein,&lt;br /&gt;
damit die schwärze meiner ohnehin schlechten laune sich dort nach herzenslust mit bekannten und weniger bekannten schatten austoben kann ...&lt;br /&gt;
doch auch diesmal machte ich die rechnung ohne den wirt,&lt;br /&gt;
da mein nachbar in seiner wohnung redet ...&lt;br /&gt;
ja,&lt;br /&gt;
er telefoniert,&lt;br /&gt;
oder führt selbstgespräche,&lt;br /&gt;
what ever,&lt;br /&gt;
jedenfalls schafft er es die musik aus meinen boxen zu übertönen,&lt;br /&gt;
und das nicht zum ersten male &lt;br /&gt;
seufts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein anker murrt,&lt;br /&gt;
und ich auch,&lt;br /&gt;
öffne also die tür der kammer und trete,&lt;br /&gt;
feste auf,&lt;br /&gt;
hinter dem tresen,&lt;br /&gt;
schnappe mir ein glass und rote flüssigkeit,&lt;br /&gt;
vermähle beide und schaue ihn mir an,&lt;br /&gt;
wie er sich schmollend in die nächste ecke verkriecht,&lt;br /&gt;
dunkle gewitterwolken beschwört,&lt;br /&gt;
welche sich über MEINEM kopf entladen,&lt;br /&gt;
danke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der anker schaut mich vorwurfsvoll an&lt;br /&gt;
und ich schaue weg,&lt;br /&gt;
auf meine schuhe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
danke für diesen tag denke ich,&lt;br /&gt;
danke auch für den anruf,&lt;br /&gt;
die stimme auf meiner mailbox,&lt;br /&gt;
welche quäkend eine terminverschiebung durchgab,&lt;br /&gt;
auf den ich schon lange schon warte,&lt;br /&gt;
und ich dachte an einen holzhammer,&lt;br /&gt;
und nägel,&lt;br /&gt;
nur für wen ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so langsam werden meine schuhe uninteressant,&lt;br /&gt;
auch diese kleine delle im boden kann mich nicht lange faszinieren,&lt;br /&gt;
und so wandert mein blick geistesabwesend herum,&lt;br /&gt;
über den tresen,&lt;br /&gt;
zu dem kleinen kühlregal indem heute mal kein kuchen ruht,&lt;br /&gt;
der mit frischen tüchern zugedeckten kaffemaschine,&lt;br /&gt;
zu den kleinen tischen,&lt;br /&gt;
der wand,&lt;br /&gt;
auf denen die letzten sonnenstrahlen vor stunden tanzten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich stehe hier,&lt;br /&gt;
beobachtet,&lt;br /&gt;
und will am liebsten laut schreien,&lt;br /&gt;
ich hasse dich und fühle mich ungerecht behandelt,&lt;br /&gt;
denn nicht einmal zwei stunden brauchte es,&lt;br /&gt;
bis all meine gute laune,&lt;br /&gt;
die ganze positive energie welche ich in dem kurzen wochenende aufsog,&lt;br /&gt;
wie eine ertrinkende den nächsten strand,&lt;br /&gt;
wochenende für wochenende,&lt;br /&gt;
dahin war ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich fühle mich immer noch beobachtet,&lt;br /&gt;
blicke kurz und unmerklich über meine schulter,&lt;br /&gt;
in die ecke,&lt;br /&gt;
und er blickt stechend zurück ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein blinzeln,&lt;br /&gt;
es war nur ein blinzeln,&lt;br /&gt;
versuche ich mich zu beruhigen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also gut denke ich mir,&lt;br /&gt;
eine zigarette drehend,&lt;br /&gt;
auf das sofa setzend,&lt;br /&gt;
im halblicht der strassenlaternen welche nun hineinblicken,&lt;br /&gt;
sich auf den kerzenstummel auf dem tisch vor mir werfen  und mich abwartend anschauen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja,&lt;br /&gt;
euch macht das warten wenig aus,&lt;br /&gt;
ihr seid keine katzenhaften wesen,&lt;br /&gt;
habt geduld und vielleicht sogar zuversicht,&lt;br /&gt;
doch ich warte schon recht lange und werde langsam unruhig,&lt;br /&gt;
mürbe ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also resümiere ich nochmal,&lt;br /&gt;
manchmal,&lt;br /&gt;
macht dies sinn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fünf jahre bin ich schon im norden,&lt;br /&gt;
und habe in den letzten eineinhalb jahren mein sparpensum monat für monat erfüllt,&lt;br /&gt;
mache einen job der mir nichts bedeutet,&lt;br /&gt;
beisse mich durch den tag,&lt;br /&gt;
den monat,&lt;br /&gt;
das jahr,&lt;br /&gt;
mit einem äusseren welches mir das leben schwer macht,&lt;br /&gt;
mit einem gemüt,&lt;br /&gt;
welches viel zu anfällig für äussere einflüsse ist,&lt;br /&gt;
und denke nur noch an das noch nicht feste datum,&lt;br /&gt;
irgendwann innerhalb eines jahres,&lt;br /&gt;
welches mich etwas befreien wird,&lt;br /&gt;
ncht von mir,&lt;br /&gt;
aber zu einem wesentlichen teil von blicken,&lt;br /&gt;
welche mich zum teil sehr stören ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durchhalten,&lt;br /&gt;
flüster ich in gedanken,&lt;br /&gt;
nur noch ein jahr,&lt;br /&gt;
maximal,&lt;br /&gt;
und merke das sich etwas schweres neben mir in das sofa drückt,&lt;br /&gt;
was vorhin noch in der ecke stand,&lt;br /&gt;
und mir nun freundlich zublickt,&lt;br /&gt;
während ich den kerzenstummel befeuer,&lt;br /&gt;
und dieser mein antlitz erleucht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein anker schert sich nicht um mein äusseres,&lt;br /&gt;
meine freunde auch nicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg,&lt;br /&gt;
e</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-20T21:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/t-minus-brokkoli-im-topf/">
    <title>T minus ... brokkoli im topf ...</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/t-minus-brokkoli-im-topf/</link>
    <description>so sitze ich nun vor meinem eepc am kleinen küchentisch,&lt;br /&gt;
während stereolab aus den boxen tönt,&lt;br /&gt;
brokkolie gewaschen und aufgesetzt ist,&lt;br /&gt;
und der topf leise anfängt zu rauschen,&lt;br /&gt;
die heizung still vor sich her brütet,&lt;br /&gt;
und die dunkelheit draussen bleiben kann ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tag ist vorbei,&lt;br /&gt;
ob dies nun gut ist oder nicht,&lt;br /&gt;
vermag ich nicht zu sagen,&lt;br /&gt;
die dunkelheit jedenfalls ist da,&lt;br /&gt;
und das licht strahlt nun vom kerzenständer,&lt;br /&gt;
benetzt meine lippen,&lt;br /&gt;
zaubert ein wenig freude,&lt;br /&gt;
denn ich habe freizeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor kurzem laß ich &lt;i&gt;der mann, der den zügen nachsah&lt;/i&gt;,&lt;br /&gt;
welcher mich nicht besonders beeindruckte,&lt;br /&gt;
mich dennoch daran erinnerte,&lt;br /&gt;
das auch ich mein korsett abstreifen werde,&lt;br /&gt;
und darauf achten muss,&lt;br /&gt;
nicht zuviel zeit verstreichen zu lassen,&lt;br /&gt;
um nicht in bequemlichkeit zu versinken,&lt;br /&gt;
und mir und meinem leben gerecht zu werden ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
popinga und ich haben eine gemeinsamkeit,&lt;br /&gt;
wir beide zwingen uns umstände auf,&lt;br /&gt;
welche uns wenig bedeuten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der wesentliche unterschied besteht darin,&lt;br /&gt;
das ich meinen käfig,&lt;br /&gt;
mein tagtägliches hamsterrad,&lt;br /&gt;
selbst gewählt habe,&lt;br /&gt;
und dies als sprungbrett betrachte,&lt;br /&gt;
während popinga erst beim zusammenbruch seines selbstgewählten kartenhauses merkte,&lt;br /&gt;
welchen haluzinationen er erlag ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fünf jahre ist es nun her,&lt;br /&gt;
das ich meinen anker im hohen norden von bord warf,&lt;br /&gt;
auf das er mir stabilität und kraft verleiht,&lt;br /&gt;
und so bohrte er sich tief in den lehm,&lt;br /&gt;
arbeitete dort viel und lang,&lt;br /&gt;
und brachte allerlei bizarre und sinnlose kreationen zum vorschein,&lt;br /&gt;
welche ich zumeist abtrat,&lt;br /&gt;
hergab des schnöden mammon willens,&lt;br /&gt;
um letzendlich dem zu entkommen,&lt;br /&gt;
wofür unsere gesellschaft steht,&lt;br /&gt;
und vor allem um mich zu verwirklichen ...&lt;br /&gt;
ein wiederspruch in sich ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag meine kleine wohnung,&lt;br /&gt;
und das ich letztens den zurückgesetzten teil meiner wohnzimmerwand goldgelb gestrichen habe,&lt;br /&gt;
auch habe ich pläne für mein schlafzimmer,&lt;br /&gt;
welches seit meinem einzug vor eineinhalbjahren immer noch renovierungsbedürftig ist,&lt;br /&gt;
kaufte ein paar bunte windlichter für mehr wärme,&lt;br /&gt;
fleetze mich gerne auf meinem sofa,&lt;br /&gt;
und lese mal,&lt;br /&gt;
vergnüge mich gerne,&lt;br /&gt;
doch habe ich dem konsum an sich,&lt;br /&gt;
abgeschworen &lt;br /&gt;
zugegeben,&lt;br /&gt;
eine neue pfanne musste nach zwanzig dienstjahren her,&lt;br /&gt;
und auch der küchentisch bekam eine neue oberfläche,&lt;br /&gt;
ein selbstgemachtes holzstäbchenmuster,&lt;br /&gt;
eine freude für mein visuelles herz,&lt;br /&gt;
meine freunde bekamen endlich bilderrahmen,&lt;br /&gt;
und einen platz zum hängen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies ist etwas,&lt;br /&gt;
was ich leider nicht abstreiten kann,&lt;br /&gt;
es,&lt;br /&gt;
ergreift besitz,&lt;br /&gt;
und auch eine gewisse trägheit,&lt;br /&gt;
obwohl mein leben momentan im wandel ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hatte das glück,&lt;br /&gt;
vor kurzem daran erinnert zu werden,&lt;br /&gt;
das ich kurz davor stehe,&lt;br /&gt;
meinen anker wieder zu lüften,&lt;br /&gt;
und einerseits freute ich mich wie ein kleines kind,&lt;br /&gt;
das eines meiner ziele nun fast in greifbare nähe gerückt ist,&lt;br /&gt;
das all meine bemühungen der letzten jahre mich weiterbrachten,&lt;br /&gt;
doch der ausgang,&lt;br /&gt;
die konsequenzen machen mir auch ein wenig angst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein anker sagt mir,&lt;br /&gt;
er möchte hier zwar nicht mehr verweilen,&lt;br /&gt;
schon lange nicht mehr,&lt;br /&gt;
doch der lehm ergibt nunmal auch eine stabile lage,&lt;br /&gt;
und nun muss ich mich nocheinmal anstrengen,&lt;br /&gt;
nicht nur an ihm zu ziehen,&lt;br /&gt;
das wir eine andere stelle finden werden,&lt;br /&gt;
sondern ihn herauflocken mit einem ehrlichen lächeln,&lt;br /&gt;
so ähnlich wie bei einer katze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch ein jahr,&lt;br /&gt;
dann bin ich halbfrei,&lt;br /&gt;
frei von meinen gründen hier zu verweilen,&lt;br /&gt;
und jeder monat den ich hier länger verweile,&lt;br /&gt;
muss gut begründet sein,&lt;br /&gt;
denn mein anker vertraut mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses vertrauen,&lt;br /&gt;
darf ich nicht achtlos,&lt;br /&gt;
aus einer laune heraus,&lt;br /&gt;
oder aus bequemlichkeit über bord werfen,&lt;br /&gt;
ansonsten gehts uns beiden so wie dem topf mit dem brokkoli:&lt;br /&gt;
er verkocht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-14T20:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/die-frau-die-den-zuegen-nachsah/">
    <title>die frau, die den zügen nachsah ...</title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/die-frau-die-den-zuegen-nachsah/</link>
    <description>Es Rauscht,&lt;br /&gt;
Rattert,&lt;br /&gt;
und gelegentlich knirscht es auch,&lt;br /&gt;
da draussen,&lt;br /&gt;
wenn wir alle,&lt;br /&gt;
über eine weiche fahren,&lt;br /&gt;
noch stärker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine augen schmerzen,&lt;br /&gt;
und meine aufmerksamkeit lässt nach,&lt;br /&gt;
was ich daran ausmache,&lt;br /&gt;
das ich mit den letzten kapiteln meines reisebuches;&lt;br /&gt;
der mann, der den zügen nachsahkaum weiter komme,&lt;br /&gt;
fast schon auf der stelle trete,&lt;br /&gt;
so wie der ort,&lt;br /&gt;
den ich vor zwei stunden verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei tage,&lt;br /&gt;
verweilte ich dort,&lt;br /&gt;
ein wochenende,&lt;br /&gt;
um einen menschen persönlich gegenüberzutreten,&lt;br /&gt;
von dem ich bisher viel lesen durfte,&lt;br /&gt;
jemand,&lt;br /&gt;
der für mich vielleicht mehr wird,&lt;br /&gt;
als ein brieffreund &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich halte mal kurz inne,&lt;br /&gt;
so wie vorhin,&lt;br /&gt;
nachdem wir uns verabschiedet hatten,&lt;br /&gt;
er in die eine richtung abfuhr,&lt;br /&gt;
während ich in die andere richtung ging,&lt;br /&gt;
und frage mich ob er wohl schon zuhause angekommen ist ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte stunde,&lt;br /&gt;
welche wir miteinander verbrachten,&lt;br /&gt;
unter dem dach einer hässlichen durchgangspassage,&lt;br /&gt;
kaffee trinkend und zigaretten rauchend,&lt;br /&gt;
war fast die interessanteste der letzten zwei tage ...&lt;br /&gt;
gegenüber vom hauptbahnhof wo sich die junki&apos;s den reisenden die klinke,&lt;br /&gt;
oder einen euro in die hand drücken,&lt;br /&gt;
die letzten verstrahlten discobesucher in ein taxi steigen,&lt;br /&gt;
und der imbisswagenbesitzer döner und würstchen to go anbietet,&lt;br /&gt;
ist der ideale ort für romantische ausblicke,&lt;br /&gt;
gespräche über thailändische handwerkskunst und malerei,&lt;br /&gt;
konzeptzeichnungen und schönheitsoperationen,&lt;br /&gt;
welche durch das höllisch laute quitschen der strassenbahnen taktvoll untermalt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Orten wie diesem,&lt;br /&gt;
hege ich eine gewisse hassliebe,&lt;br /&gt;
und meide sie,&lt;br /&gt;
auch wenn sie mich nahezu magisch anziehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt kaum einen interessanteren ort,&lt;br /&gt;
um menchen zu beobachten,&lt;br /&gt;
als einen durchgangsplatz,&lt;br /&gt;
wo abschiede und wiedervereinigungen nebeneinander stattfinden,&lt;br /&gt;
und sich die menschen fallen lassen,&lt;br /&gt;
nicht nur da sie grade ihre tägliche portion drogen ergattern &lt;br /&gt;
hier gibts streitgespräche,&lt;br /&gt;
brüllerei,&lt;br /&gt;
schlendernde alte neben jugendlichen die keinen besseren ort zum gammeln finden,&lt;br /&gt;
leuchtreklamen für sinnvolle und mesit eher unnütze dinge,&lt;br /&gt;
rote leuchten und dunkle stufen,&lt;br /&gt;
leihhändler und bäcker,&lt;br /&gt;
die grüppchen von geduckten leuten,&lt;br /&gt;
schon mit einer ähnlichen schattierung wie der bordstein,&lt;br /&gt;
an flaschen saugen und murmeln,&lt;br /&gt;
was denn so bei dem und dem geht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grade die klischee&apos;s dürfen nicht fehlen,&lt;br /&gt;
der breitbeinige kurzhaarschnitt,&lt;br /&gt;
neben seiner übertussi,&lt;br /&gt;
spuckt geräuschvoll gleich die nächste wand an,&lt;br /&gt;
was keinen stört,&lt;br /&gt;
das ist hier so üblich,&lt;br /&gt;
genauso wie das geklapper der koffer,&lt;br /&gt;
die hände welche zigarettenstummel auflesen,&lt;br /&gt;
und der gelangweilte blick des polizisten,&lt;br /&gt;
auf einen tiefergelegten wagen,&lt;br /&gt;
welcher leicht in der kurve quitscht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1000 leute und hundert sprachen,&lt;br /&gt;
die meisten jedoch eher stumm und in sich gerichtet,&lt;br /&gt;
ziehen sie ihrer wege,&lt;br /&gt;
zur arbeit,&lt;br /&gt;
nach hause,&lt;br /&gt;
zum dealer,&lt;br /&gt;
oder nirgendwohin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grau in grau,&lt;br /&gt;
bunter als sonstwo,&lt;br /&gt;
laut und leise,&lt;br /&gt;
hässlich und kunstvoll,&lt;br /&gt;
so sind sie,&lt;br /&gt;
die menschen welche hier umherschlendern,&lt;br /&gt;
hetzen,&lt;br /&gt;
warten oder glotzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich warte nur noch auf die ansage:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;hereinspaziert, hereinspaziert meine damen und herren,&lt;br /&gt;
hier gibt es allerlei zu sehen,&lt;br /&gt;
schauen und staunen sie,&lt;br /&gt;
wie menschen sich geben ...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und inmitten all diesem trubels,&lt;br /&gt;
trinken wir unseren kaffee,&lt;br /&gt;
unterhalten uns freundlich,&lt;br /&gt;
und sind guter dinge ...&lt;br /&gt;
später am esstisch meines vaters wird mir klar,&lt;br /&gt;
während ich meinen salat mit der gabel bestocher,&lt;br /&gt;
das der gedanke,&lt;br /&gt;
spätestens anfang nächsten jahres nach thailand zu fliegen,&lt;br /&gt;
und verändert wiederzukommen,&lt;br /&gt;
mir nicht nur zusagt,&lt;br /&gt;
sondern einen tiefen wunsch welchen ich schon so lange hege,&lt;br /&gt;
erfüllen kann,&lt;br /&gt;
nach einem normaleren leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun,&lt;br /&gt;
da ich diese zeilen geschrieben habe,&lt;br /&gt;
kann ich mich wieder meinem buch widtmen,&lt;br /&gt;
und bin sehr gespannt,&lt;br /&gt;
wohin mich dieser zug führt ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e</description>
    <dc:creator>electric</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-11T20:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://electric.twoday.net/stories/das-elektrische-cafe/">
    <title>Das Elektrische Cafe </title>
    <link>http://electric.twoday.net/stories/das-elektrische-cafe/</link>
    <description>trotz der halb heruntergelassenen jalousien und gardinen links und rechts,&lt;br /&gt;
stechen den grade angekommenen besucher die hellen flecken,&lt;br /&gt;
welche sich über tische und stühle,&lt;br /&gt;
bänke und den boden ergießen,&lt;br /&gt;
ebenso wie die kleinen vasen,&lt;br /&gt;
die speise- und getränkekarten,&lt;br /&gt;
die reflexionen auf den tassen und dem obligatorischen zuckerbehälter,&lt;br /&gt;
in die netzhaut wie scheinwerfer mitten in der nacht,&lt;br /&gt;
und das irre leben,&lt;br /&gt;
welches zwischen licht und schatten existiert,&lt;br /&gt;
beginnt sich zu regen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geneigte besucher der sich die mühe macht,&lt;br /&gt;
das gebrochene dunkel zu durchqueren,&lt;br /&gt;
sich leicht stolpernd zu einen freien tisch oder auch der bar zu bewegen,&lt;br /&gt;
ohne gleich auf dem absatz kehrt zu machen,&lt;br /&gt;
wird alsbald feststellen,&lt;br /&gt;
das sobald die augen sich an das licht gewöhnt haben,&lt;br /&gt;
sich die extremen schattenspiele beginnen zurückzuziehen,&lt;br /&gt;
um farbtupfer und nuancen freizugeben,&lt;br /&gt;
um dem plumpen überguss von schwarz und weiss,&lt;br /&gt;
welche nur die äussersten extreme darstellen,&lt;br /&gt;
ein schnippchen schlagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von der bar aus betrachtet,&lt;br /&gt;
welche den einzigen raum mittig durchtrennt,&lt;br /&gt;
wirkt das cafe in richtung fenster gradezu grotesk:&lt;br /&gt;
schräg angeschnitte,&lt;br /&gt;
messerscharfe schlagschatten welche von den unzähligen bilderrahmen umfasst niedergehen,&lt;br /&gt;
von reflexionen durchbrochene schwärze,&lt;br /&gt;
um sich so mit den rücken eines besuchers,&lt;br /&gt;
der sich einsam auf einer bank an der wand herumdrückt zu vereinigen,&lt;br /&gt;
und gemeinsam zu boden zu gleiten,&lt;br /&gt;
als eine einheit;&lt;br /&gt;
gemälde und mensch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das licht,&lt;br /&gt;
weiss und erbarmungslos niederfahrend auf den durstigen,&lt;br /&gt;
unser lebensspendendes element,&lt;br /&gt;
nimmt was ihm gehört,&lt;br /&gt;
formt die welt zu einem neuen und fremdartigen wesen,&lt;br /&gt;
welches gläser und tassen in empfang nimmt,&lt;br /&gt;
um sie zu verschlucken,&lt;br /&gt;
und alsbald wieder leer auszuspucken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hoffe nur,&lt;br /&gt;
der schatten hatte auch ein wenig davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun,&lt;br /&gt;
der schatten wird sich nicht beschweren,&lt;br /&gt;
denn wo auch immer er ist,&lt;br /&gt;
da sind ebenfalls die durstigen,&lt;br /&gt;
somit ist er nie alleine ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so gesehen,&lt;br /&gt;
ist die welt leicht erklärt:&lt;br /&gt;
das licht erzeugt und verbraucht,&lt;br /&gt;
der schatten spendet und verwahrt,&lt;br /&gt;
liebkosung bringen beide extreme in das unsrige leben,&lt;br /&gt;
ohne die wir kaum existieren könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir uns aufmachen in einer welt ohne das eine,&lt;br /&gt;
so fehlte auch das andere,&lt;br /&gt;
und logischerweise alle zwischenstufen,&lt;br /&gt;
die negierung des denkens,&lt;br /&gt;
nein,&lt;br /&gt;
die negierung der vielfalt ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von der bar aus,&lt;br /&gt;
bemühe ich mich die kaffeemaschine in gang zu bringen,&lt;br /&gt;
im gewirr von gläsern und tassen,&lt;br /&gt;
kleinen tüchern und zuckerstücken,&lt;br /&gt;
welche das licht brechen und schlucken,&lt;br /&gt;
und einen konstanten schauer an die rückwand zaubern,&lt;br /&gt;
mal hart,&lt;br /&gt;
mal weich ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich fühle mich hier wohl,&lt;br /&gt;
in diesem raum,&lt;br /&gt;
zwischen der dunklen und hellen hälfte,&lt;br /&gt;
und hoffe das ich meinen zustand so halten kann,&lt;br /&gt;
diese balance zwischen den extremen,&lt;br /&gt;
um den besuchern etwas zu bieten,&lt;br /&gt;
im besten falle zu inspirieren,&lt;br /&gt;
und sei es nur ein kleines leichtes erfrischungsgetränk,&lt;br /&gt;
aus selbstgemachte limonade,&lt;br /&gt;
oder ein stückchen kuchen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hinter mir,&lt;br /&gt;
an der wand,&lt;br /&gt;
lehnt mein anker ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt tage,&lt;br /&gt;
da verrückt er sich von alleine,&lt;br /&gt;
oder ich ihn,&lt;br /&gt;
je nachdem ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manch ein besucher,&lt;br /&gt;
oder gedanke,&lt;br /&gt;
stößt ihn auch mal an,&lt;br /&gt;
und je nach kraft,&lt;br /&gt;
kann es dann passieren,&lt;br /&gt;
das er wie ein kreisel hin und her tanzt,&lt;br /&gt;
und angekettet wie ich bin,&lt;br /&gt;
mich mal ins dunkle,&lt;br /&gt;
mal ins helle schleudert ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese tage,&lt;br /&gt;
sind voller kontroverser handlungen und gedanken,&lt;br /&gt;
doch habe ich das gefühl,&lt;br /&gt;
das dies hin und wieder notwendig ist,&lt;br /&gt;
im sinne innerer erneuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht,&lt;br /&gt;
das ich in dem moment der orientierungslosigkeit glücklich drüber wäre,&lt;br /&gt;
wenn mich die schwärze überrennt,&lt;br /&gt;
und mich das licht gnadenlos als das zeigt was bzw wer ich bin,&lt;br /&gt;
doch sollte die sonne,&lt;br /&gt;
jemals ihren dienst versagen,&lt;br /&gt;
so schiebe ich einen scheinwerfer vor das fenster,&lt;br /&gt;
um die vorraussetzungen zu wahren,&lt;br /&gt;
mich und die welt zu erkennen,&lt;br /&gt;
als was es ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unvollkommen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg,&lt;br /&gt;
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 electric</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-14T20:07:00Z</dc:date>
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